Dt.-Frz. Doktorandenkolleg ''Kulturkonflikte-Konfliktkulturen'' (Promotionsprojekt)


Allgemeine Angaben

Projektbeginn
Montag, 15. Oktober 2012
Projektende
Donnerstag, 30. Juli 2015
Status
abgeschlossen
Hochschule
Universität Tübingen, Université Aix-Marseille (Fr.)
Stadt der Hochschule
Tübingen, Aix-en-Provence, Marseille
Weiterführender Link
www.doktorandenkolleg-kulturkonflikte.de
Thematik nach Sprachen
Sprachübergreifend
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft

Aktiv beteiligte Person(en)

(z.B. Kooperation, Mitarbeiter, Fellows)

Prof. Dr. Thomas Keller Prof. Dr. Dorothee Kimmich Christoph Maria Sanders


Exposé

Das im Jahr 2012 eingerichtete Doktorandenkolleg “Konfliktkulturen / Kulturkonflikte” baut auf die bereits seit 1957 währende Zusammenarbeit der Universitäten Tübingen und Aix-Marseille im Bereich der Geschichts- und Kulturwissenschaften auf.

Das Kolleg ermöglicht interdisziplinäre Studien und bilaterale Forschungszugänge auf dem Gebiet des Konflikts. Durch die bilaterale Betreuung der Dissertationsprojekte und Forschungsaufenthalte der Doktoranden an der jeweiligen Partneruniversität, gemeinsame Veranstaltungen und Publikationen verwirklicht es eine integrierte Organisation der Promotionsstudien durch Aix und Tübingen. Im Zentrum der interdisziplinären Forschung sollen Studien stehen, die den besonderen Beitrag deutsch-französischer Konfigurationen zum innereuropäischen Konfliktpotential herausarbeiten.

Kultur und Konflikt miteinander in Verbindung zu bringen, ist keine Selbstverständlichkeit. Seit der Aufklärung sind die Konzepte von Kultur und Zivilisation mit einer zivilisatorischen Mission betraut worden, die den Krieg aller gegen alle beenden und das Zeitalter barbarischer Gewalt überwinden sollte. In dem Maß, in dem Kultur und Zivilisation Synonyme für Kommunikation werden, für Austausch, Toleranz, Vermittlung und Handel, in dem Maß werden sie Antonyme für “Konflikt”. Auch, wenn es vereinfachend wäre, Kultur und Konflikt systematisch zu amalgamieren, erscheint es doch gerechtfertigt, die Hypothese eines grundlegenden Chiasmus zu erkunden: der Konflikt zwischen Kulturen wäre das Spiegelbild einer Kultur des Konflikts und vice versa.

Das Doktorandenkolleg ist von der Deutsch-Französischen Hochschule anerkannt und gefördert: Die Doktoranden erhalten eine Mobilitätsbeihilfe von 600 Euro monatlich während des Aufenthalts an der Partneruniversität (maximale Dauer 18 Monate)


Anmerkungen

Dt.-frz. Promotion gefördert mit durch die Deutsch-Französische Hochschule

Bewerbungen sind noch bis zum 31. August 2013 möglich.

Ersteller des Eintrags
Christoph Maria Sanders
Erstellungsdatum
Donnerstag, 20. Juni 2013, 00:52 Uhr
Letzte Änderung
Donnerstag, 20. Juni 2013, 00:52 Uhr