Kollektive Identitätskonstruktion in der Migration (Promotionsprojekt)

Eine Fallstudie zur Sprachkontaktsituation der Wolgadeutschen in Argentinien


Allgemeine Angaben

Projektbeginn
Donnerstag, 01. Mai 2008
Projektende
Montag, 01. Juli 2013
Status
abgeschlossen
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Stadt der Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Weiterführender Link
https://www.peterlang.com/view/product/16286
Thematik nach Sprachen
Russisch, Deutsch, Spanisch
Disziplin(en)
Soziolinguistik, Sprachwissenschaft
Schlagwörter
Identität, Variationslinguistik, Migrationslinguistik, Sprachkontaktforschung

Aktiv beteiligte Person(en)

(z.B. Kooperation, Mitarbeiter, Fellows)

Anna Ladilova

Passiv beteiligte Person(en)

(z.B. Betreuer, Berater)

Prof. Dr. Joachim Born


Exposé

Welche Rolle spielt die Gruppensprache bei der kollektiven Identitätskonstruktion in der Migration? Das Beispiel der Wolgadeutschen in Argentinien, die nach über 250 Jahren seit der ersten Auswanderung die ursprüngliche Sprache und Kultur aufrecht erhalten haben, eignet sich im besonderen Maße zur Beantwortung dieser Frage. Diese Studie wertet 381 Fragebögen und 12 Interviews quantitativ und qualitativ aus, um das Thema aus einer interdisziplinären Perspektive zu beleuchten. Sprachkenntnisse, -verwendungen und Einstellungen der Mitglieder der untersuchten Gruppe, Sprachkontaktphänomene in ihrer Rede sowie die Frage nach dem ethnic revival und dem kollektiven Gedächtnis werden miteinander in Verbindung gesetzt, um einen umfassenden Einblick in die untersuchte Fragestellung zu geben.


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Anna Ladilova
Erstellungsdatum
Mittwoch, 07. Juni 2017, 15:21 Uhr
Letzte Änderung
Mittwoch, 07. Juni 2017, 15:25 Uhr