Transatlantisches KörperDenken (Monographie)

Reisende Autorinnen des 19. Jahrhunderts in der hispanophonen Karibik


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Johanna Abel

Verlag
Edition tranvía - Verlag Walter Frey
Stadt
Berlin
Stadt der Hochschule
Universität Potsdam
Publikationsdatum
2015
Abgabedatum
November 2013
Auflage
1
Reihe
POINTE - Potsdamer inter- und transkulturelle Texte 12
Weiterführender Link
http://www.tranvia.de/buecher/93894489.htm
ISBN
978-3-938944-89-9 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Sprachübergreifend, Französisch, Spanisch
Disziplin(en)
Medien-/Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft
Schlagwörter
Miranda, Kreolisierung, Transarealität, Reiseliteratur, Körper, 19. Jahrhundert, Karibik

Exposé

In Reiseliteraturen zur Karibik ist ein dynamisches Körperwissen gespeichert. Reisende Autorinnen des 19. Jahrhunderts denken in ihren Texten über Körperlichkeit nach. Dabei entstehen narrative Echos von ‚denkenden Körpern‘. Aus diesen literarischen Spuren erschließt Transatlantisches KörperDenken erstmals die Verflechtungsebenen einer transkulturellen Körpergeschichte zwischen Europa und der karibischen Inselwelt.
Der Band ermöglicht neue Einsichten in Reisezeugnisse von bisher weitgehend unbeachteten Verfasserinnen. Die Relationen zwischen Text und Körper, Ethnographie und Literatur sowie Hegemonialität und Kulturkritik auslotend, leistet er einen relevanten Beitrag zu aktuellen literatur- und kulturwissenschaftlichen Debatten.
Auf der Überfahrt aus den kolonialen Zentren Europas in den „Sturm“ des polyrhythmischen Archipels gewinnt ein poetologisches Schema übergeordnete Bedeutung: die Miranda-Konstellation. Eingebunden in komplexe Netze aus Geschlechter-, Klassen- und Rassialitätszuschreibungen nehmen Prosperos Töchter Gestalt an.

Inhalt


Anmerkungen

Dissertationsschrift. Enstanden im Rahmen der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe “Transkoloniale Karibik” (DFG).

Ersteller des Eintrags
Johanna Abel
Erstellungsdatum
Freitag, 30. Januar 2015, 09:47 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 30. Januar 2015, 17:37 Uhr