Rita Schober - Vita. Eine Nachlese (Monographie)

Ediert, kommentiert und mit Texten aus Archiven und dem Nachlass erweitert von Dorothee Röseberg


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Dorothee Röseberg

Verlag
Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG
Stadt
Tübingen
Publikationsdatum
2018
Reihe
Editions Lendemains 46
Weiterführender Link
https://www.narr.de/catalogsearch/result/?q=rita+schober
ISBN
978-3-8233-8227-0 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Sprachübergreifend
Disziplin(en)
Literaturwissenschaft
Schlagwörter
Mitglieder der NSDAP in der DDR, Sudentendeutsche, Antifa-Aussiedlung, Zolaforschung, Klempererschüler, Biographieforschung, Romanistische Fachgeschichte, Romanistik in der DDR, Rita Schober

Exposé

Sie stehen noch in vielen Bücherschränken: die deutschen Ausgaben der Rougon-Macquart von Émile Zola mit den Nachworten von Rita Schober. Aus Anlass des 100. Geburtstages der international bekannten Romanistin und Zolaforscherin erscheint erstmals ihre Vita. Wer war diese Frau, die fünf Staatsbürgerschaften hatte, die großen politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts erleben musste und in der DDR als eine der ersten Frauen Professorin wurde? Wie erinnert sie selbst nach 1989 ihr Leben? Dieses Selbstzeugnis wird mit bislang unveröffentlichten Dokumenten aus ihrem Nachlass und aus Archiven konfrontiert und kommentiert. Dabei geht es um die Frage: Wie schreibt man sein Leben nach tiefgreifenden gesellschaftlichen Brüchen?

Inhalt

Vorwort

TEIL I VITAEINE NACHLESE

Editorischer Kommentar

1.Les origines oder der schwierige Anfang

2. Die Grundlagen meines wissenschaftlichen Werdegangs und meine Arbeit als Hochschullehrerin
2.1 Vom Aufbau der Romanistik an der Humboldt-Universität in schwieriger Zeit
2.2 Einzelne Textfragmente
2.3 Internationale Beziehungen: Gastvorlesungen (GV), Kolloquien (Koll) und Internationales

3. Begegnungen und Erlebnisse einer allein reisenden Professorin
3.1 Einführung
3.2 Moskau – Leningrad
3.3 Gastvortrag in Moskau 1959
3.4 Studienaufenthalt in Moskau
3.5 Gastsemester Moskau

4. Le Tournant
4.1 Versatzstücke
4.2 Jahresbilanzen / Privates

5. Interviews

TEIL II NACHLESE AUS BIOGRAPHIEWISSENSCHAFTLICHER SICHT

1. Die Textsorte Autobiographie und Rita Schobers Vita

2. Erfahrungen mit Systemumbrüchen des 20. Jh. und das Schreiben der Vita
2.1 Der erste und zweite Umbruch (1938 und 1945/46) und das Kapitel Les origines
2.2 Der dritte Umbruch: 1989/90

3. Religiöser Glaube und politisch-weltanschauliche Bildung

4. Wissenschaftliche Selbstreflexionen
4.1 Editionsgeschichte als Rezeptionsgeschichte
4.2 Literaturgeschichte
4.3 Zum Geleit der CD-ROM Ausgabe der Rougon-Macquart

5. Rita Schober und Victor Klemperer

6. Rita Schobers politische Netzwerke in der DDR
6.1 Der Briefwechsel mit dem Politbüromitglied Kurt Hager
6.2 Weitere Korrespondenz mit politischen Führungskräften 6.3 Rita Schober und die Staatssicherheit

7. Frau-Sein

8. Mühe und Glück, Glück und Mühe – Selbstgespräche

9. Anstelle eines Nachwortes

TEIL III DOKUMENTE

Abbildungsverzeichnis


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Narr Francke Attempto Verlag GmbH+Co. KG
Erstellungsdatum
Donnerstag, 08. November 2018, 10:07 Uhr
Letzte Änderung
Donnerstag, 08. November 2018, 10:36 Uhr