Literaturwissenschaft im digitalen Medienwandel (Sammelband)


Allgemeine Angaben

Herausgeber

Christof Schöch Lars Schneider

Verlag
PhiN
Publikationsdatum
2014
Auflage
7
Reihe
Beihefte zu Philologie im Netz
Weiterführender Link
http://web.fu-berlin.de/phin/beiheft7/b7i.htm
Thematik nach Sprachen
Französisch
Disziplin(en)
Literaturwissenschaft
Schlagwörter
Digitale Infrastruktur, Textanalyse, Editionsphilologie, Digital Humanities, Digitale Geisteswissenschaften

Exposé

Der Sammelband fragt nach konkreten Impulsen, die der gegenwärtige Medienwandel den Literaturwissenschaften verleiht. Sein Vorgehen ist vor allem pragmatischer Natur: Die Beiträge widmen sich der Erschließung von Forschungsgegenständen bei der digitalen Textedition, ihrer Analyse mit Hilfe quantitativer Verfahren der Textanalyse, bei der sowohl technische als auch menschliche Syntheseleistungen entscheidend sind, sowie der Dissemination von Forschungsergebnissen und neuen Formen des Zusammenarbeitens.

Inhalt

  • Lars Schneider & Christof Schöch: Literaturwissenschaft im digitalen Medienwandel: Einleitung [1–17]
  • Klaus-Dieter Ertler: Die Gattung der frankophonen “Spectators” im Spiegel der zeitgenössischen Medienrevolution [18–35]
  • Martina Semlak: Digitale Edition als Instrument für literaturwissenschaftliche Forschung [36–48]
  • Anne Baillot: Les corpus français sont-ils allemands? Éditer des textes de la Prusse frédéricienne en Allemagne [49–63]
  • Delphine Dufour: L’enjeu numérique dans l’édition de la correspondance de Marceline Desbordes-Valmore [64–75]
  • Isabel Rio Novo & Célia Vieira: e-Poeticae – Textes de théorisation littéraire en ligne [76–84]
  • Glenn Roe: L’étude littéraire à l’ère du numérique : du texte à l’intertexte dans les “digital humanities” [85–111]
  • Anne-Sophie Bories: Taratantara : la mémoire et l’oubli du décasyllabe dans la poésie de Raymond Queneau [112–129]
  • Christof Schöch: Corneille, Molière et les autres. Stilometrische Analysen zu Autorschaft und Gattungszugehörigkeit im französischen Theater der Klassik [130–157]
  • Lilian Landes: Flexibel, fluide, filternd. Weshalb die Geisteswissenschaften stärker von der Netzkultur profitieren sollten [158–165]
  • Annette Keilhauer: Perspectives des études genre à l’ère de la numérisation [166–179]
  • Thomas Stöber: Der “digitale Schreibtisch”: Innovationsmanagement und Vernetzung für das wissenschaftliche Arbeiten [180–188]
  • Jörg Dünne: Das Jules Verne-Projekt – Alternative Heuristiken literaturwissenschaftlicher Forschung [189–202]

Verbundene Projekte / Publikationen

Anmerkungen

Die Beiträge dieses Beiheftes sind im Zusammenhang mit der Sektion “Revoluton der Medien, Evolution der Literaturwissenschaft?” beim 8. Kongress des Frankoromanistenverbandes in Leipzig im September 2012 entstanden, dessen Rahmenthema “[R]evolution der Medien” lautete.

Ersteller des Eintrags
Christof Schöch
Erstellungsdatum
Dienstag, 11. März 2014, 09:54 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 14. März 2014, 18:15 Uhr