Der französischsprachige Roman heute (Sammelband)

Theorie des Romans - Roman der Theorie in Frankreich und der Frankophonie


Allgemeine Angaben

Herausgeber

Ottmar Ette Andreas Gelz

Verlag
Stauffenburg Verlag
Stadt
Tübingen
Publikationsdatum
2002
Reihe
Reihe Cahiers lendemains, Bd. 4
Weiterführender Link
http://www.uni-potsdam.de/romanistik/ette/ette/publikationen/pub_hg-2002.html
ISBN
3-86057-693-3 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Französisch
Disziplin(en)
Literaturwissenschaft
Schlagwörter
Jean-Pierre Dubost, Karin Sekora, Roland Spiller, Susanne Schlünder, Scarlett Winter, Colette Sarrey-Strack, Sabine Schlickers, Giulia Eggeling, Wolfram Nitsch, Michaela Peters, Klaus Semsch, Wolfgang Asholt, Bruno Blanckeman, Wiebke Bendrath, Jochen Mecke, Beate Ochsner, Andreas Gelz, Literatur, Frankreich, Roman

Exposé

Aus dem Vorwort

Auch wenn es die Konstellation einer neuerlichen Jahrhundertwende nahe legen könnte, zielen die Beiträge des vorliegenden Bandes weniger auf ein Fazit als auf den Versuch, die historische Schwellensituation zu einer Bestandsaufnahme wichtiger Elemente einer Poetik der Gegenwart zu nutzen. Dies geschieht am Beispiel der zum heutigen Zeitpunkt sicherlich meist diskutierten und, sofern eine solche Prognose überhaupt zulässig ist, wirkungsmächtigsten Autorinnen und Autoren der französischsprachigen Gegenwartsliteratur. Die Absicht der hier versammelten Erkundungsgänge ist es, ein möglichst facettenreiches Bild einer literarischen Welt zu zeichnen, deren Repräsentantinnen und Repräsentanten einem deutschsprachigen Publikum noch immer wenig vertraut sind.

Inhalt

Vorwort

I Konstellation und Autopoiesis

  • Andreas Gelz: ‘Konstellation’ – poetologische Implikationen einer absoluten Metapher in der französischen Gegenwartsliteratur
  • Beate Ochsner: Aberration – Die Beobachtung der Literatur
  • Jochen Mecke: Funktionen des Kriminalromans in Moderne und Postmoderne
  • Wiebke Bendrath: Alain Nadauds Archéologie du zéro eine neue Annäherung an den Degré zéro de l’écriture

II Ethnographie und Alltag

  • Bruno Blanckeman: “Je m’en vais”, theoretisch / "Théoriquement, je m’en vais
  • Wolfgang Asholt: Die Rückkehr zum Realismus? Ecritures du quotidien bei François Bon und Michel Houellebecq
  • Klaus Semsch: François Bons Poetik der Binnentextualität’: Reflexionen aus den ateliers d’écriture und ihre narrative Praxis
  • Michaela Peters: Mythenkritik und Intertextualität im Romanwerk Sylvie Gerrnains

III Selbstrepräsentation und Autobiographisches Schreiben

  • Wolfram Nitsch: Poetologische Szenen aus dem Landleben. Narrative Selbstrepräsentation in Pierre Michons Vies minuscules
  • Giulia Eggeling: Ästhetische “théorie-fiction” – Anmerkungen zur Semantik von Präsenz und émoi in den biographischen Fiktionen Pierre Michons
  • Sabine Schlickers: Vom Nouveau Roman zur Nouvelle Autobiographie: Le miroir qui revient (1984), Angélique ou l’enchantement (1987) und Les derniers jours de Corinthe (1994) von Alain Robbe-Grillet
  • Colette Sarrey-Strack: Körperdiskurse in den literarischen Werken von Marie Redonnet und Marie Darrieussecq

IV Bild-Medien und Medienbilder

  • Scarlett Winter: Bewegung im Stillstand. Paradoxe Zeit- und Medienbilder in Jean-Philippe Toussaints L’appareil-photo
  • Susanne Schlünder: Fern-Seherfährungen und Wahmehmungsparameter – Ecriture und Medienreflexion bei Jean-Philippe Toussaint: La télévision

V Bewegung und Relation

  • Roland Spiller: Wegmetaphorik und mise en abyme bei André Gide und Tahar Ben Jelloun
  • Karin Sekora: Contre la loi du père. Polylog der Autobiographien in Daniel Maximins L’Isolé soleil
  • Jean-Pierre Dubost: Topik des Outre-Occident bei Khatibi und Glissant
  • Ottmar Ette: “Certains rejettons qui prennent racine”. Proliferationen und Textmangroven in Frankreich und der Frankophonie von Deleuze/Guattari bis Condé/Glissant

Anmerkungen

293 Seiten

Ersteller des Eintrags
Ottmar Ette
Erstellungsdatum
Freitag, 26. Februar 2010, 10:13 Uhr
Letzte Änderung
Freitag, 26. Februar 2010, 10:13 Uhr