Viele romanische Sprachen sprechen. Individueller Polyglottismus als Paradigma der Mehrsprachigkeitsforschung (Monographie)


Allgemeine Angaben

Autor(en)

Christian Koch

Verlag
PIE Peter Lang
Stadt
Berlin
Stadt der Hochschule
Dissertation, Universität Siegen
Publikationsdatum
2020
Auflage
1
Reihe
Theorie und Vermittlung der Sprache 62
Weiterführender Link
https://www.peterlang.com/view/title/73120?format=HC
ISBN
978-3-631-81194-8 ( im KVK suchen )
Thematik nach Sprachen
Spanisch, Rumänisch, Portugiesisch, Okzitanisch, Katalanisch, Italienisch, Französisch
Disziplin(en)
Sprachpraxis, Fachdidaktik, Sprachwissenschaft
Schlagwörter
Lernersprachenanalyse, Sprachlernstrategien, Mehrsprachigkeit, Vielsprachigkeit, Polyglottismus

Betreuer

Britta Thörle


Exposé

Menschen, die viele Sprachen sprechen, sind bisher kaum beforscht worden. Dabei kann Polyglottismus als Ergebnis eines extensiven Sprachenlernens für die Fremdsprachenforschung besonders interessant sein, um aus den erfolgreichen Sprachlernbiographien von Polyglotten Denkanstöße für besseres Fremdsprachenlernen in anderen Kontexten zu entwickeln.
Auf breiter theoretischer Basis mit Exkursen in Literaturgeschichte und Laiendidaktik untersucht die empirisch angelegte Studie das Phänomen der Vielsprachigkeit anhand der romanischen Sprachfamilie. Es geht um die Analyse des Zusammenwirkens von Sprachen im Sprechen sowie um das Lernen, Differenzieren und Konservieren von romanischen Sprachen. Die Erkenntnisse werden in aktuelle Strömungen der Mehrsprachigkeitsdidaktik eingebettet.

Inhalt

1 Einleitung (S. 15)

2 Definition von Polyglottismus (S. 19)
2.1 Funktion des Kapitels (S. 19)
2.2 Die Parameter der Quantität und der Qualität (S. 20)
2.3 Polyglott ist multilingual ist vielsprachig? (S. 27)
2.4 Hybridisierungen des Sprachbegriffs (S. 36)
2.5 Romanischer Sprachfamilienpolyglottismus und Romanistik als polyglottes Fach (S. 43)
2.6 Terminologische Konventionen in dieser Arbeit (S. 48)

3 Forschungsüberblick (S. 51)
3.1 Gliederung des Forschungsdiskurses (S. 51)
3.2 Explizite Polyglottismus-Forschung (S. 54)
3.3 Implizite Polyglottismus-Forschung (S. 76)
3.4 Mehrsprachigkeitsdidaktik (S. 101)
3.5 Forschungsdesiderate (S. 126)

4 Literarische Zugänge zum Polyglottismus (S. 129)
4.1 Funktion und Inhalt des Kapitels (S. 129)
4.2 Vorromanische Vielsprachigkeit (S. 134)
4.3 Zeugnisse des Mittelalters und der frühen Neuzeit (S. 138)
4.4 Die Bedeutung von Vielsprachigkeit in der Literatur der Moderne (S. 151)
4.5 Zusammenfassung (S. 160)

5 Polyglottismus als Laiendidaktik (S. 163)
5.1 Inhalt und Methodik des Kapitels (S. 163)
5.2 Von der Laienlinguistik zur Laiendidaktik (S. 165)
5.3 Ratgeberliteratur (S. 168)
5.4 Das Medienphänomen des Recent Polyglot Hype (S. 180)
5.5 Fazit: Prinzipien des medialen Polyglottismus als Laiendidaktik (S. 185)

6 Konzeption der empirischen Studie (S. 189)
6.1 Vorüberlegungen (S. 189)
6.2 Datenerhebung (S. 196)
6.3 Datenauswertung (S. 208)
6.4 Datenaufbereitung (S. 219)

7 Korpusübersicht (S. 229)
7.1 Grunddaten (S. 229)
7.2 Profilbeschreibung (S. 237)
7.3 Bemerkungen zur Erhebung (S. 245)
7.4 Kodierungslisten (S. 253)

8 Analyse des Zusammenwirkens der Sprachen im polyglotten Sprechen (S. 259)
8.1 Fokus auf Tertiärsprachen (S. 259)
8.2 Diskursmarker im polyglotten Sprechen (S. 330)
8.3 Bildung und Verwendung der Vergangenheitstempora (S. 347)

9 Analyse polyglotter Strategien und Haltungen (S. 371)
9.1 Sprachen differenzieren (S. 371)
9.2 Bedeutung sprachlicher Korrektheit (S. 385)
9.3 Romanische Sprachen jenseits der Sprechkompetenz (S. 396)
9.4 Strategien zum Erlernen romanischer Sprachen (S. 402)
9.5 Strategien zum Bewahren der Sprachkenntnisse (S. 423)

10 Schluss (S. 433)
10.1 Fazit I: Von der Interdependenz zur Autonomie der Sprachen (S. 433)
10.2 Fazit II: Erfüllte und unerfüllte Desiderate (S. 437)
10.3 Ausblick: Polyglottismus und schulisches Fremdsprachenlernen (S. 439)

Abbildungsverzeichnis (S. 443)
Tabellenverzeichnis (S. 445)
Verzeichnis der Übersichtskästen (S. 447)
Bibliographie (S. 449)


Anmerkungen

keine

Ersteller des Eintrags
Christian Koch
Erstellungsdatum
Samstag, 06. Juni 2020, 21:19 Uhr
Letzte Änderung
Sonntag, 14. Juni 2020, 19:59 Uhr